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Verliebt man sich in dieses Schrebergartenhaus,

entscheidet man sich bewusst dafür,

den alten Wert eines Natur-, Lust- und Nutzgartens neu aufleben zu lassen.

Die Neuinterpretation des Schrebergartens

Im Bereich des Schrebergartens zeigt sich ein Generations- und Lifestylewechsel. Dort, wo es als Kulturgut immer mehr verschwindet und einer kubischen, austauschbaren Einfamilienhausstruktur weicht, erleben wir ein Signifikat dafür, wie wir heute leben: weniger naturverbunden, digital, medienvermittelt und in vielen Dingen dem Mainstream folgend.

Auf der anderen Seiten zieht es aber immer mehr Menschen in diese kleinen Naturrefugien, um sie im Stil wie damals zu bepflanzen, darin eine neue Sinnhaftigkeit zu erleben und um Ruhe zu finden. Sind es auf der einen Seite nostalgische Gründe, die uns etwa an unsere Kindheit erinnern, so sind es auf der anderen Seite auch Antworten auf die Frage, wie wir heute tatsächlich leben möchten. Für viele Menschen steht fest, dass sie aufgrund von Gesundheits-, Wirtschafts- und Klimakrisen eine für sie sichere Lebenswelt schaffen wollen, die über Freiflächen verfügt, Freiheit und Unabhängigkeit bietet.

Ein stiller,

reduzierter Rückzugsort.

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Das Landhaus in der Stadt

Das Projekt Hideaway Ober St. Veit ist ein urbanes Hideaway, sozusagen das Landhaus in der Stadt. Es ist schnell erreichbar und unkompliziert in der Bespielung. Die jährlichen Kosten sind überschaubar und mit dem enormen Aufwand eines typischen Zweitwohnsitzes am Land nicht zu vergleichen. Verliebt man sich in dieses Schrebergartenhaus, entscheidet man sich bewusst dafür, den alten Wert eines Natur-, Lust- und Nutzgartens neu aufleben zu lassen. Man findet Sinn in einem romantischen Ideal, das zum Anbau von eigenem Obst und Gemüse anregt und als Erholungs- und Erlebnisraum die Lebensqualität verbessert. So wird dieser Kleingarten wieder dazu, wozu er einst konzipiert war: Ein stiller, reduzierter Rückzugsort.

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