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Ein Konzept, das auf kleinem

Raum der Natur Lebensverhältnisse schenkt, wie wir sie von damals kennen.

Es ist ein Natur-, Lust- und Nutzgarten

Das Projekt Hideaway ist nicht nur ein architektonisches Designkonzept. Es ging nicht nur darum, ein altes, romantisches Haus zu erhalten, sondern auch der Liegenschaft ihre ursprüngliche Funktion zurückzugeben: die eines Natur-, Lust- und Nutzgartens. Der Garten möchte daher nur umsichtige Eingriffe, dezente Pflege, keine chemische Einmischung und wird sich dafür mit noch nie dagewesenen Erlebnissen und Beobachtungen bedanken.

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Eine Runde um das Haus und durch den Garten

Die Außenflächen der Liegenschaft sind vielfältig nutzbar. So führt eine neu erbaute Veranda alten Stils auf eine große Terrasse mit Pergola, einen Kiessitzplatz und in den Gartenbereich, dessen wertvoller Altbestand mit weiteren insektenfreundlichen Pflanzen, Vogelnistplätzen, Eichkätzchen- und Vogel-Futterstellen und einem Insektenhotel sowie Igelunterschlupf ergänzt wurde. Folgt man der neu angelegten Kiesumrandung des Hauses, entdeckt man an der Rückseite eine Design-Regentonne zur wassersparenden, zusätzlichen Gartenbewässerung und eine Retro-Außendusche mit Warmwasser. Dort befindet sich auch ein geräumiger, trockener Originalschuppen, der alles verbergen kann, was man zur Gartenarbeit benötigt.

 

Die Obstbäume im Vorgarten und Eingangsbereich zum Grundstück verweisen auf das, was sich der romantische, alte Naturgarten im hinteren Bereich von neuen BesitzerInnen wünscht: Gemüse, Kräuter und Beeren und vor allem viel Liebe zu einem Konzept, das auf kleinem Raum der Natur Lebensverhältnisse schenkt, wie wir sie von damals kennen.

Kaum jemand weiß den Wert alter Gärten zu schätzen.

Dabei muss die Pflanzenvielfalt, deren Wachstum Jahre dauert,

nicht erst mühsam hergestellt werden.

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Die vier Jahreszeiten im eigenen Garten

Das Projekt Hideaway ist umgeben von einem naturbelassenen Garten mit wertvollem Pflanzenaltbestand, der Insekten, Vögel und anderen Wildtieren Lebensraum bietet. Man muss alle vier Jahreszeiten passieren lassen und den Garten einfach nur beobachten, um zu erleben, an welcher Stelle welche Pflanze aufgeht.

 

IM FRÜHLING wird man an vielen Plätzen von Schneeglöckchen, Veilchen, Primeln, Märzenbecher, Tulpen und anderen Frühblühern überrascht, die seit Jahrzehnten hier ihr Zuhause haben. Danach folgt bald die Palmkätzchen-, Forsythien- und Obstbaumblüte und die ersten Insekten stillen ihren großen Hunger nach dem Winterschlaf. Mit schnellen Schritten geht es Richtung Frühsommer und in der Wiese drängen die dunkelroten Knospen der Pfingstrosen hervor. Bald entwickelt sich am großen Treppenabgang der imposante Wald-Geißbart, dessen ausladende Stängel bis zu zwei Meter in die Höhe ragen und verblüht dekorative Wintersteher sind. Froschgoscherl und der duftende Bauernjasmin blühen jetzt um die Wette und der Garten leuchtet in allen Farben.
 

IM SOMMER blühen und duften vor der Veranda Zuchtrosen an ihrem alten Standort in einem liebevoll neu gestalteten Beet und im hinteren Gartenbereich Wildrosen und Clematis. Am Rande der Wiese finden sich Steinnelken, Sonnenhut und andere Sommerblumen sowie zwei Sommerfliederbäume, die von unzähligen Schmetterlingen besucht werden. Im Vorgarten stehen mächtige Bauernhortensien, die beim Betreten des Gartens oder vom Küchenfenster aus ein beeindruckender Anblick sind. Der Hibiskus am Zaun blüht üppig in einem starken Lila, während der alte, knorrige Apfelbaum Unmengen von Früchten trägt. Jetzt lässt sich der Garten in vollen Zügen genießen.

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Ein Totholzhaufen bietet das ganze Jahr über Unterschlupf für Igel, Vögel und Insekten. Er ist ein Muss in einem Naturgarten und dient zudem dazu, das wertvolle Herbstlaub nicht entsorgen zu müssen.

IM HERBST lösen auf der Rückseite des Gartens Herbstastern die Sommerblüher ab, während alle Rosensorten und die Hortensien weiterhin in voller Blüte stehen. Das Laub der nicht wintergrünen Hecken und Bäume verfärbt sich und vom Dachfenster aus liegt einem der eigene in Orange- und Rottönen getauchte Garten und der Ausblick bis zum Wienerwald zu Füßen.

IM WINTER ruht der Garten, ohne seinen Charme zu verlieren. Dafür sorgt die Blüte der üppigen Schneerosen und jene der zarten Anemonen, die sich bis in den Frühling halten. Gräser und Hortensien, die erst im Frühling geschnitten werden, bleiben ein wunderschöner Anblick und gleichzeitig eine wichtige Möglichkeit für Schmetterlinge und andere Insekten ungestört zu überwinter. Ist der Jahreswechsel kaum vorbei, geht es im Jänner bald wieder los, wenn die ersten Schneeglöckchen die neue Saison ankündigen.

Ein Naturgarten braucht Liebe, aber wenig Eingriff

In der Mitte der Naturwiese, die nur wenig Pflege braucht, steht der alte Rosenbogen, rechts und links von zwei kleinen Blutpflaumen flankiert. Die bemerkenswerte, perfekt gewachsene Silberfichte bildet mit dem Haus das zentrale Objekt des Grundstücks und spendet an heißen Sommertagen Schatten und Abkühlung.

 

Ergänzt wurde der Garten an der Südost-Seite zum Nachbarn hin mit einer Reihe Kirschlorbeer, die schnellwüchsig immergrünen Sichtschutz und Versteckmöglichkeiten für Vögel geben und im Frühling mit seiner duftenden Blüte Insekten anlocken wird. Im Vorgartenbereich liegt weicher, saftiger Rollrasen, der dem Eingang nach den Umbauarbeiten wieder seine Schönheit zurückgibt. Hier wurden neben dem bestehenden Apfelbaum ein Kirsch- und ein Marillenbaum gepflanzt. Entlang des Zaunes zum Gehweg hin wurden vereinzelt hohe Gräser gesetzt, die neugierige Blicke abwehren. Der ursprüngliche, alte Steingarten mit kleinem Wasserspiel wurde erhalten und mit verschiedenen Polsterpflanzen verziert. Hier verstecken sich gerne Zauneidechsen oder andere kleine Krabbler. Die Wasserstelle ist zudem ein überlebensnotwendiges Element für alle Tiere, die den Garten bewohnen oder kurz vorbeischauen.

Auf der Rückseite des Hauses wurden die Schattenbereiche mit eindrucksvollen Funkien sowie bodendeckendem Efeu bepflanzt. Steht man an heißen Sommertagen in der Außendusche, ist man an diesem Platz ummantelt von sattem Grün und alten, hochgewachsenen Heckenpflanzen. Im Herbst werden an dieser Stelle filigrane Anemonen in einem zartrosa Ton und im Winter zusätzlich gepflanzte Schneerosen hervorlugen.

Ein Totholzhaufen im nördlichen Eck des Gartens bietet versteckt in der Hecke das ganze Jahr über Unterschlupf und Überwinterungsmöglichkeiten für Igel, Vögel und Insekten. Er ist ein Muss in einem Naturgarten und dient zudem dazu, das wertvolle Herbstlaub und Schnittgut nicht entsorgen zu müssen.

Altbestand kommt gut alleine zurecht. Der Pflegeaufwand ist überschaubar und man sitzt gleich

unter einem großen Baum.

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